KI-KUNST
Auf dieser Seite hat alles eine Entwicklung hinter sich.
Aus einer einfachen Idee wird ein komplexer Gedanke.
Der Wanderer durch die Kunststile
Das Bild zeigt eine weite Landschaft mit einem geschwungenen Weg, der sich durch Hügel und Berge bis zum Horizont zieht. Ein einzelner Wanderer bewegt sich von links nach rechts durch diese Landschaft. Während er seinen Weg fortsetzt, verändert sich die künstlerische Darstellung der Welt um ihn herum. Die Landschaft beginnt links in einer klassischen, naturalistischen Malweise und entwickelt sich nach rechts hin Schritt für Schritt in modernere Bildsprachen, bis sie schließlich in eine grafische, pop-artige Darstellung übergeht. Der Wanderer wird so zum stillen Zeugen einer Reise durch die Geschichte der Malerei.
Die Entstehung des Bildes erfolgte in zwei klar getrennten Schritten. Zunächst wurde ein sogenanntes Masterbild erzeugt: eine einfache Bleistiftskizze der Landschaft mit Weg, Bergen, Himmel und dem Wanderer. Diese Skizze diente ausschließlich dazu, die Komposition und Geometrie der Szene festzulegen – also die räumliche Struktur des Bildes.
In einem zweiten Schritt wurde dieses Masterbild als Vorlage verwendet. Darauf aufbauend wurde die Szene stilistisch transformiert, sodass sich die Malweise von links nach rechts durch verschiedene Epochen der Kunstgeschichte entwickelt. Da die ursprüngliche Skizze die Landschaft bereits eindeutig festgelegt hatte, konnte sich die Veränderung ausschließlich auf den künstlerischen Stil konzentrieren, ohne die Form der Landschaft oder den Verlauf des Weges zu verändern.
Das Ergebnis ist ein Panorama, in dem ein einzelner Weg und ein einzelner Wanderer eine zusammenhängende Landschaft durchqueren, während sich die Darstellung dieser Welt entlang des Bildes in eine visuelle Zeitreise durch mehrere Jahrhunderte der Malerei verwandelt.
Das massive „KI-Objektiv“
Ausgangspunkt war die Frage, welche „Brennweite“ KI für den eigenen Blick haben könnte. Die Antwort lautete: vom "Makro bis unendlich". Dieses Bild übersetzt diesen Gedanken in eine technische Form.
Das Objektiv erscheint als schweres, mechanisch überkomplexes Artefakt – mit Ringen, Schaltern und Gravur. Es steht für die Vorstellung von Möglichkeiten durch Technik, für Kontrolle, Reichweite und konstruktive Macht. Die Linse vereint symbolisch Mikrokosmos und Weite.
wird fortgesetzt ...
